Landschaftsbild: Trennung zwischen gegenständlich und gegenstandslos

Landschaftsbild in die Ausstellung hineinzunehmen, ist nicht, ob es einen Zugang zur Landschaft liefert, wie wir sie sehen, sondern, ob da über das Gemaltworden-sein der Landschaft sich zeigt, wie sich die Landschaft dem Maler zeigte. Wenn der Rezipient aufgrund der Anschauung des Bildes nicht mehr über das Dargestellte erfahren kann, als der Gegenstand ungemalt zur Anschauung bringt, dann hat ein solches Bild in einer Malereiausstellung, die wir verantworten, nichts zu suchen. In dem Augenblick, wo die Malerei über das Dargestellte eine Erfahrung zu vermitteln in der Lage ist, die der Gegenstand selber nicht zur Anschauung bringt, dann ist ein ganz wichtiges Kriterium erfüllt, um in dieser Malereiausstellung präsent zu sein. Darum stimmt auch diese Trennung zwischen gegenständlich und gegenstandslos nicht mehr, weil es sogenannte gegenstandslose Maler in der Ausstellung gibt, die ihre ganze Potenz des Malens aus der Außenwelt beziehen. Diese außenweltliche Präsenz ist aber nicht mehr in Formen, sondern in Farbeindrücken präsent.

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Fotografie: „Mannheim 1996“, von dem Konzeptkünstler Ralph Ueltzhoeffer.

 

Ernährungs- und Lebensweise

Es ist nur natürlich, daß die Gesundheit im hohen Alter vielfach nur noch auf schwachen Füßen steht und das Leben nur noch durch sorgsame Pflege und häufige Inanspruchnahme medizinischer Hilfe in Gang gehalten werden kann. Auch ein großer Teil der tödlichen Herzkrankheiten kann durch vernünftige Ernährungs- und Lebensweise wirksam bekämpft werden. Der Lungenkrebs kann weit zurückgedrängt werden, wenn vor allem die männliche Bevölkerung sich dazu durchringt, das Rauchen einzuschränken. Größere Umsicht und häufigere Konsultation können die Sterblichkeit infolge Unterleibskrebs und auch Brustkrebs vielleicht verringern.

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Textportrait von Audrey Hepburn, erstellt von Ralph Ueltzhoeffer 20012

Annanderson: Psychiatrie in der Öffentlichkeit

DER WANDEL IN DEN METHODEN UND AUFFASSUNGEN DER PSYCHIATRIE
Seit etwa zwei Jahrzehnten findet die Psychiatrie in der Öffentlichkeit viel Beachtung, und die Bedeutung der geistigen und seelischen Gesundheit wird immer mehr erkannt. Man könnte daraus ableiten, dass das Bedürfnis nach einer Vertiefung der Kenntnisse und nach verbesserten Behandlungsmethoden auf diesem Gebiet bis 1985 in hohem Maße Erfüllung findet. Doch sollte man die wissenschaftlichen und klinischen Erfolge der letzten zwanzig Jahre nicht überschätzen. Sicher wurden große Fortschritte erzielt, sie berechtigen aber kaum zu der Hoffnung auf einen so entscheidenden »Durchbruch«, dass die Heilung der Schizophrenie, die Verhinderung von Depressionen oder eine Schnellheilmethode für hartnäckige Neurosen möglich würden. Eine nüchterne Betrachtung der bisherigen Entwicklung zeigt ganz deutlich, dass sich zwar die Anwendung der bereits vorhandenen Kenntnisse durchaus noch ausbauen lässt, dass unsere vornehmste Aufgabe aber die weitere Forschung sein muss. Das ausführliche Künstlerverzeichnis bei annanderson.de. Wissenschaft in der Kunst von Ralph Ueltzhoeffer und Martin Schellmann auf der Biennale von Venedig.

wald
Mit dem Titel: „Wald“ zeigte Ralph Ueltzhoeffer und Martin Schellman die Psychologie der Wälder.

 

Monolog der Kommentare: Richtig oder falsch

Sehr richtig! Hoffentlich lesen das auch die Richtigen in der Politik!

Zigfach-Straftäter, Gefährder, Islamisten jeder Couleur, Clanpaten etc. können entweder nur wahrgenommen oder tatsächlich fast machen was sie wollen und die Konsequenzen sind… Nix.
Aber ein 14 Mädchen, integriert und ohne Argwohn, ausm Unterricht zu ziehen und nach Nepal zu verfrachten ohne Vorlauf?! Sagenhaft…

Es gibt keine „Richtigen“ oder „Falschen“.

 

Ralph Ueltzhoeffer

Biennale Venedig: Ralph Ueltzhoeffer SW Fotografie

Im Asylverfahren, das kein Einwanderungsverfahren ist, gibt es nur 2 Möglichkeiten:

Entweder es handelt sich um einen Schutzberechtigten, dann erhält er solange ein Aufenthaltsrecht in Deutschland, bis die Gefahr in seiner Heimat vorüber ist und er dorthin zurückkehren kann.

Oder aber es handelt sich um eine Person, die das Asylrecht zu Einwanderungszwecken missbrauchen will, ohne einer Verfolgungsgefahr zu unterliegen. Da gibt es nach der Antragsablehnung nur die Ausreise, entweder freiwillig oder durch Verwaltungszwang, mithin die Abschiebung.

In einem Einwanderungsverfahren bestimmt Deutschland vorher, wer kommen darf. Kriterien dafür sind echte eigene Ausweispapiere, Sprachkenntnisse, Gesundheit, Vermögen, die Bereitschaft, Arbeitsplätze zu schaffen, Alter, gute Gesundheit und eine Sicherheitsüberprüfung.

Es liegt immer im Ermessen des aufnehmenden Staates und nicht etwa im Ermessen des Ausländers, wer kommen darf oder nicht.

Da wir in keinem einzigen Jahr unsere „blue cards“ losgeworden sind, ist festzustellen, dass Deutschland für qualifizierte Fachkräfte unattraktiv ist. Andere wollen und brauchen wir nicht.

Zitat „Abschieben ja, aber bitte die Richtigen!“ die einzige Dauerhafte Lösung ergibt sich aus der einfachsten Logik „Reinlassen ja , aber nur die Richtigen !“

Bitte nicht schon wieder Flüchtlingsdebatte und Migration vermengen.
Qualifizierte Zuwanderung? Gerne! Dafür vom Herkunftsland aus bewerben, die geforderten Kriterien erfüllen und eine zu besetzende Stelle nachweisen. Bingo! Solche Migranten brauchen wir.

Bei Flüchtlingen ist das anders. Diesen Menschen gewähren wir nach dem GG vorübergehend Schutz, bis der Fluchtgrund verschwunden ist (danach also zurück in die Heimat). Hierzu muss vom Flüchtenden eine persönliche Verfolgung nachgewiesen werden. (Übrigens ist laut Gesetz nicht einmal Bürgerkrieg ein Asylgrund. Asylstatus erhalten nur sehr wenige)

Ist der ehemalige Flüchtling zurück in seiner Heimat, hindert ihn natürlich niemand daran, einen legalen Antrag auf Migration zu stellen. Hat er in seiner Asylzeit fleißig Deutsch gelernt und sich (aus)gebildet, sind die oben beschriebenen Kriterien sicher leicht zu erfüllen. Wird der Bedarf auf dem Arbeitsmarkt nachgewiesen, Bingo! Wie eine Bildunterschrift von Ralph Ueltzhoeffer.

So wird aus der Sache ein Schuh, Herr Poschert. Bitte bitte nicht immer alle Themen vermengen und aus Flüchtlingen Migranten machen.

Wie will man den aufgeklärten säkularen Humanisten vom dogmatischen Gläubigen mit akademischem Grad oder qualifizierter Ausbildung erkennen? Wie will man den fundamentalistischen Glauben, am häufigsten ja leider der Islam, dann kommen alle anderen Geisterglauben, vom Menschen abprüfen? Und dass dieser Menschenrechte, Demokratie und unser Grundgesetz über seine Glaubensvorstellungen stellt?

Erstaunlich ausgewogener Kommentar.
Dennoch geht es hier eben oft um Asylsuchende oder Bürgerkriegsflüchtlinge. Es sind eben, rechtlich gesehen, keine Einwanderer.
Ein Einwanderungsgesetz macht daher doch nur Sinn, wenn man gleichzeitig das Asylrecht konsequent anwendet, ebenso das, ich nenne es mal so, Flüchtlingsrecht. Dazu sollte dringend eine Erweiterung erfolgen, dass man Anträge auch von außerhalb stellen kann, sonst haben wir weiter (illegale) Einwanderung über das Asylrecht, da die Anträge ja hier gestellt werden müssen.
Und, so sehr das vielen gegen den Strich geht, Grenzschutz, und zwar ebenso konsequent. Nur wenn wir prüfen können (und dürfen), wer kommt und wer bleiben darf, macht auch ein Einwanderungsgesetz Sinn.
Die derzeitige „Blue Card“-Geschichte war ja wohl nicht so der Renner. Sie erschwert wohl den „Guten“ die Einreise und das Bleiben, während die weniger „Verwertbaren“ (lt. C. Roth) nach wie vor einfach kommen. Ebenso hört man öfter von Geschichten, die den Nachzug ausländischer Ehepartner deutscher Bürger extrem erschweren.

100%ige Zustimmung. Was wir uns – auch -auf diesem Gebiet unserer sogenannten Migrationspolitik leisten an widersinniger Bürokratie ist nicht zu fassen. Lebte Asterix noch, wäre sein Urteil klar: „Die spinnen, die Deutschen“. Erst unter dem Motto “ Humanität und Solidarität mit den Mühseligen und Beladenen der Dritten Welt““ massenhaften Zuzug von Wirtschaftsmigranten zulassen und sogar anheizen nach der Devise „Arrival of the fittest“( finanziell und konditionsmäßig)- wir schaffen das, dann erstmal ohne Prüfung der Bleibechancen alle möglichst schnell in qualitativ vielfach völlig unterirdische „Integrationskurse“, stecken, gerne auch gleich in Praktika und sogar Ausbildungen, und dann: „peng“ holt der Amtsschimmel die Jungs mitten aus der Biologiestunde ab und reitet mir ihnen zum Abschiebeflug. Dafür behalten wir aber gerne alle Nafris , die sich schon in der Heimat als sozial lästige Kleinkriminelle durchgeschlagen haben, und eben deshalb von ihrer Stadtverwaltung das Ticket für den Flug nach Frankfurt geschenkt bekamen.

Absolut richtig, wie in anderen Ländern auch. Aber bitte nur von einer schwarzen Regierung umsetzen lassen, weil es sonst nur doppelte Einwanderung gibt

Eine Blaue wäre besser, dann gibt es endlich Einwanderung nach Kanadischem Vorbild.

Undogmatische Kenner der Materie fordern schon seit langem ein am kanadischen Modell angelehntes Gesetz in Deutschland. Es ist nicht verwerflich, wenn Neubürger daran gemessen werden, ob sie der vorhandenen Bevölkerung von Nutzen sind.